• Michael

Namibia SELF DRIVE TOUR Tag 16 - Zwischen Nashörnern


Wir standen wie geplant früh am Morgen auf, um uns mit dem Ranger an der Lodge zu treffen. Wir aßen erst einmal Müsli und fröstelten etwas, trotz der dicken Pullis . (hier geht´s zum Vortag) Im Herbst (bei uns Mai) wird es abends und morgens durchaus sehr frisch, da Namibia schon sehr weit von der Äquator Linie entfernt ist. Ich denke, wir hatten so ca. 10 Grad Celsius. An der Lodge angekommen, stiegen wir um in ein bereitstehendes Fahrzeug. Der Ranger fragte uns, ob wir irgendwelche Vorlieben hätten und Marion antwortete wie aus der Pistole geschossen, dass sie gerne Rhinos (Nashörner) sehen würde.

Camping zwischen wilden Tieren? Aber sicher!


Der Fahrer versprach uns, sein Bestes zu geben, und wir fuhren in den Morgen hinaus. Auch hier waren die vorher ausgehändigten, wärmenden Decken Gold wert. Wir hatten eine wunderbare Morgenstimmung und da es Wochen zuvor ordentlich geregnet hatte, blühten so einige Sträucher, und viele Pflanzen waren saftig grün. Das Licht fiel stimmungsvoll auf die rötliche Erde.

Ein Steppenzebra trabt aus dem Gebüsch, um uns zu entkommen


Immer schön bei der Mama bleiben, denken sich diese beiden Giraffen Kälber


Obwohl der Ranger sich alle Mühe gab, immer wieder ausstieg, um die Fährten zu prüfen, und nun sogar kreuz und quer mit dem Fahrzeug durch die Büsche peitschte, blieb die Suche nach den Nashörnern vorerst erfolglos. Dafür begegneten wir vielen anderen Tieren, die in der blühenden Vegetation einfach nur malerisch aussahen. Nach drei Stunden traten wir den Rückweg an, und obwohl wir damit gar nicht mehr gerechnet hatten, entdeckten wir doch tatsächlich noch VIER Nashörner, die friedlich vor uns grasten und sich dabei auch nicht weiter stören ließen.



Erst stundenlang erfolglos, dann gleich vier Nashörner auf einem Fleck!


Zwei davon grunzten sich einmal recht bedrohlich an, und ich konnte hierbei auch den Ton sehr gut einfangen. Alles in allem war es wieder ein gelungener Ausflug, und wir waren sehr dankbar und froh, ihn erlebt haben zu dürfen.



Am Nachmittag unternahmen wir noch, von unserem Stellplatz ausgehend, eine kleine Wanderung auf die umliegenden Hügel und bestaunten dort die untergehende Sonne. So neigte sich unsere aufregende Reise langsam dem Ende entgegen. Morgen war die Rückfahrt nach Windhuk geplant, und nach Abgabe des Fahrzeugs, eine letzte Nacht in einem kleinen Stadthotel.

Wir zündeten unser vorerst letztes Feuerchen in Namibia an und verbrachten noch einen gemütlichen und friedlichen Abend, mit dem rauchigen Duft des besonderen Holzes aus dem afrikanischen Busch. ML





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