• Michael

Namibia SELF DRIVE TOUR Tag 2 - Erindi

Aktualisiert: 24. Mai 2018


Steppenzebra auf Erindi - Namibia

Frisch ausgeruht und guter Dinge verließen wir am nächsten Tag die RB Gästefarm Richtung Erindi. Frau Becker hatte großherzig auf eine Bezahlung für diese Nacht verzichtet und freundlich abgewunken. Obendrein bekamen wir von ihrer Angestellten Ingrid noch eine Kanne Kaffee und Kekse an den Tisch gebracht. (Hier gehts zum Teil 1)

Wir ließen uns diesmal auf den sogenannten ‚Gravel Roads‘ viel Zeit und hielten mehrmals, um die herrlichen Vögel zu fotografieren, die am Wegesrand in den Bäumen saßen.

Es gibt verschiedene Toko Arten. Links ist der südliche Gelbschnabeltoko zu sehen und rechts der Monteirotoko


Am Gate von Erindi notierte sich ein Security noch unser Kennzeichen und fragte uns, ob wir alleine hinfinden würden, was wir bejahten. Tatsächlich war es gar nicht schwer, und auf dem Weg zum Campsite begegneten wir noch einigen Warzenschweinen.

Eine Gruppe junger Warzenschweine


Gegen 16.00 Uhr fuhren wir noch mit unserem Auto das unglaublich große Gelände ab. Namibia ist 2,3 mal so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ca 1,8 Mio Einwohner. Ähnlich großzügige Platzverhältnisse und Weiten kennt man meist nur aus Nordamerika oder Russland. An einem größeren See sahen wir schon aus der Ferne Nilpferde am Ufer liegen und positionierten unseren Wagen in deren Nähe, so dass ich filmen und fotografieren konnte. Zwei Ellipsen-Wasserböcke näherten sich dem See und begannen einen erbitterten Kampf, bis es einem Nilpferd zu bunt wurde und es tatsächlich dazwischen ging.

Zwei Ellipsenwasserböcke liefern sich einen erbitterten Kampf


Der Name "Ellipsenwasserbock" leitet sich von dem ellipsenförmigen, weißen Ring am Hinterteil ab.


Ich war sehr dankbar, dass ich diese Aufnahmen machen konnte. Nicht nur das Licht war grandios, sondern auch die Tonaufnamen wurden großartig, denn die Tiere kamen in ihrem Gerangel immer näher an unseren Standort heran. Auf dem Rückweg begegneten wir dann wieder einigen Tieren, aber die Zeit drängte, denn wir mussten bis zum Sonnenuntergang wieder zurück sein.

Graulärmvogel links und Königswitwe rechts. Die Schwanzfedern der Königswitwe sind beeindruckend lang, für den nur "Spatz-großen" Vogel.


Impala Männchen lugt aus dem Gebüsch hervor


Ein beinahe dramatischer Sonnenuntergang brachte das Savannengras herrlich zum Leuchten. Am Abend grillten wir uns dann noch ein paar Würstchen und ließen den Tag nach diesen spannenden Stunden am Lagerfeuer ausklingen. ML (Hier geht´s zum Tag 3 der Reise)


Das "Braai" ist nicht nur für die Namibianer eine wichtige, gesellschaftliche Gepflogenheit. Auch wir grillten sehr häufig, da es relativ unkompliziert beim Campen ist.


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