• Michael

Namibia SELF DRIVE TOUR Tag 3 - Swakopmund

Aktualisiert: 26. Mai 2018


Richtung Swakopmund

Nach einer etwas unruhigen Nacht kletterten wir aus dem Dachzelt (Hier geht es zum Vortag). Ein Löwenrudel hatte unseren Schlaf mehrmals mit seinem Brüllen gestört. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, so nahe an den Wildtieren zu übernachten. Zum Frühstück bekamen wir dann das gegenteilige Programm. Hell und exotisch trillerten die verschiedensten Vögel um uns herum, die aufgehende Sonne tauchte alles in ein goldenes Licht, und plötzlich sprangen zwei kniehohe Zwergrüsselantilopen, genauer: ‚Damara-Dikdiks‘ zwischen uns herum, die uns scheu aus ihren großen Bambi-Augen ansahen.

Damara-Dikdik´s sind viel kleiner, als dies auf Fotos den Anschein hat. Das hohe Gras überragt das Tier um Längen. Ihre Schulterhöhe liegt meist nur bei 50 cm.


Leider mussten wir diesen wunderschönen Ort nach einer Nacht schon wieder verlassen und brachen nun in Richtung Swakopmund auf. Wir waren dabei nicht an der Stadt interessiert, wobei wir natürlich über jede sichere Einkaufsgelegenheit froh waren. Vielmehr war es die Wüste die uns dorthin zog. Denn dort endet der nördliche Teil der Namib-Wüste. Aber auch Flamingos und Ohrenrobben hatten wir auf unserem Wunschzettel stehen. Ich erhoffte mir, dass ich diese eventuell am Pelican Point antreffen würde, der vorgelagert auf einer Halbinsel vor Walvis Bay liegt.

Die Straßen Richtung Swakopmund waren überwiegend geteert, und für namibische Verhältnisse sehr gut.

Ob dieser LKW wirklich bis Swakopmund gelangt?? Besser überholen...


Wir ernährten uns von kaltem Reis, von dem Marion am Vorabend extra mehr gekocht hatte. Es war eher eine Art Reis-Salat, in dem sich noch Dosengemüse befand.


Eine Barbecue Soße machte das Ganze relativ schmackhaft. Ohnehin schraubt man bei so einer Tour seine Erwartungen zurück, was den Gaumen betrifft. Eine Stunde nach dem Stop, entstand auch dieses kleine Video dazu.



Einmal sahen wir ein Rudel Paviane im Dickicht verschwinden, ansonsten blieb die Fahrt relativ ‚tierlos‘.

An diesem Behälter hatten wir ganz schön zu knabbern...natürlich an seinem Inhalt.


Es war beeindruckend, wie sehr sich die Landschaft veränderte. Es wurde immer wüstenähnlicher, und hätten wir es nicht besser gewusst, wir hätten auch glauben können, wir fahren durch Saudi Arabien. Wir kamen bei unserem Campingplatz an und richteten uns erst einmal ein.


Danach ging ich wie immer mit meiner Kamera ‚auf die Jagd‘ und am Abend machten wir es uns wieder an unserem Feuer gemütlich. ML (Hier geht´s zum nächsten Tag)

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