• Michael

Namibia SELF DRIVE TOUR Tag 5 - Auf nach Spitzkoppe!

Aktualisiert: 30. Mai 2018


Um meiner Frau auch mal etwas Gutes zu tun, habe ich zugestimmt, an diesem Morgen an einem Frühstück auf dem Campingplatz teilzunehmen. (Hier geht´s zum Vortag) Da der Campingplatz (Sophia Dale) von Deutschen geführt wird, wurde auch das Frühstück als „Deutsch“ angepriesen. Wir wurden in einem Restaurant fürstlich bewirtet und mit Rührei, leckeren Brötchen und selbstgemachter Wurst verwöhnt. Der Preis war dafür durchaus fair. Zufrieden fuhren wir von dort ab, um in Swakopmund noch einige Erledigungen zu machen. Fortan sollte es ja etwas raus aus der Zivilisation gehen, und deshalb wollten wir uns noch mit allerlei Nützlichem (Geld, Gasflasche, Essen, Brennholz usw.) eindecken. In Swakopmund fühlten wir uns sehr sicher, an jedem entscheidenden Punkt stand Sicherheitspersonal herum. Man sollte hier immer mit ein paar freundlichen Worten und 10 N$ (~66 Euro ct) in der Tasche vorbereitet sein. Im Nachhinein habe ich es manchmal bereut, dass mir das nicht immer gelungen ist. Denn hier geht es nicht nur um Betteln, sondern man erhält ja auch etwas Sicherheit als Leistung. Wenn man also schon dem Bettler hin und wieder etwas zusteckt, warum nicht denen, die ehrliche Arbeit verrichten?

Kurzer Stopp. Irgendwo zwischen Swakopmund und Spitzkoppe


Unser nächstes Ziel war Spitzkoppe, ein malerisch gelegener Ort mitten im Erongo Gebirge. Er besteht aus rötlich gefärbtem Granitgestein und mittendrin, zwischen den bis zu 1800 m hohen Felsen befand sich unser Campsite.


Abendlicht und ausregnende Wolken in der Ferne. Ein paar wenige Tropfen bekamen wir ab.


Wir ergatterten einen atemberaubenden Stellplatz mit viel Schatten und einem unglaublichen Ausblick auf eine Ebene, auf der man den Sonnenuntergang sehr gut sehen konnte.

Die Sonne sendet ihr letztes Licht für diesen Tag


Die sternenklaren Nächte in Afrika verlocken geradezu, eine Timelapse von der Milchstraße anzufertigen, deshalb war ich am Abend immer emsig dabei, meinen Motor-Slider zu positionieren, den ich tatsächlich mit nach Namibia geschleppt hatte.



Die Milchstraße sieht man problemlos mit bloßem Auge, und bei so vielen Sternen auf einmal sieht man nicht nur häufig Sternschnuppen, sondern bei genauem Hinsehen auch Satelliten ihre Bahnen ziehen. ML

(Hier geht es weiter)

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