• Michael

Rucksack von K&F Concept mit außergewöhnlichem Konzept

Aktualisiert: 28. Jan 2019


Es gibt einen riesigen Markt an Fototaschen und Rucksäcken. Hier den Überblick zu behalten ist gar nicht so einfach. Ich selber bin sehr glücklich mit meinem Rucksack von Vanguard, aber dieser kostet auch um die 200 Euro und außerdem ist er sehr groß und wiegt dadurch natürlich auch ein paar Gramm mehr als seine kleineren Kollegen. Häufig kommt es aber vor, dass man nicht auf die große Fotoausrüstung angewiesen ist, sondern nur mit leichtem Gepäck auf Wanderschaft gehen möchte, um zum Beispiel Landschaften zu fotografieren. Aber welche Anforderungen stellen wir in der Regel an solch eine Tasche?


- Die Ausrüstung sollte bruchsicher geschützt sein

- Es darf nichts nass werden

- Der Rucksack sollte komfortabel zu tragen sein

- Ein Laptop sollte hineinpassen

- Ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis ist stets gewünscht

- Eine Stativhalterung ist wünschenswert


K&F Concept hat mir einen Kamera-Rucksack* ( KF13.089 ) zur Verfügung gestellt, der ein 15 Zoll großes Laptopfach besitzt und außerdem auch einen guten Preis hat. Er kostet um die 40 €. Um nun herauszufinden, ob auch die Leistung stimmt, werfen wir einmal einen genaueren Blick darauf.

Die Maße des Rucksacks sind 46x28x16 cm und er wiegt solo nur ca. 880 Gramm. Eine Stativhalterung sucht man vergebens, aber dafür scheint die Tasche auch nicht gedacht zu sein. Die Außenwände bestehen aus kratzresistentem Nylon.

Der Rucksack hat ein schlichtes Äußeres.


Außerdem ist er mit „Waterproof“ gekennzeichnet, was bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ist. Eine separate Regenschutzhülle ist nicht dabei. Die Unterseite ist aus gummiertem Gewebe gefertigt, welches Feuchtigkeit von unten fernhält, sollte man den Rucksack auf dem feuchten Boden abstellen wollen. Den Regentest mit fünf Minuten starkem Dauerregen von oben, besteht der Rucksack nicht. Die ‚Test-Tücher‘ in den Außentaschen sind dabei an den Rändern feucht geworden und sogar im Hauptfach sammelte sich am Boden etwas Wasser. Außerdem sind die Außentaschen meines Erachtens eine Fehlkonstruktion. Denn sie sind so genäht, dass von oben kommendes Wasser wie in einer ‚Regenrinne‘ landet und dann in das Tascheninnere fließen kann. Das hätte man auch umgedreht vernähen können, so dass der obere Stoff den unteren überlappt. Für Regen ist der Rucksack definitiv nicht geeignet, eventuell hätte er einer Minute statt den fünf, besser Stand gehalten.

Fünf Minuten musste sich der Rucksack unter der Dusche beweisen.

Die Tücher sind teilweise Nass und im Hauptfach sickert langsam Wasser ein.


Dafür ist der Tragekomfort wirklich sehr gut, dank der gut gepolsterten Rückwand und den Tragegurten. Nachdem man die edel wirkenden, chromglänzenden Metallschnallen geöffnet hat, findet man im Inneren eine herausnehmbare Tasche vor.

Blick von oben in den Rucksack: Ganz oben befindet sich eine herausnehmbare Fototasche.


Der Rucksack folgt somit nicht dem klassischen Kamera-Rucksack-Prinzip, bei dem man viele gepolsterte Fächer und meist einen großen Deckel zum Öffnen oder ein Schnellzugriffsfach vorfindet. Der Sinn dahinter scheint zu sein, dass man eine kleine Ausrüstung schnell separat entnehmen kann, während der Rest ( der nicht unbedingt mit Fotografieren im Zusammenhang steht ) im Rucksack verbleiben kann. Diese herausnehmbare Tasche ist gut gepolstert und sie lässt sich mit ebenso gepolsterten Klettwänden variabel unterteilen. Nimmt man diese Tasche heraus, dann besitzt der Rucksack ein einziges großes Hauptfach (wenn man das Laptop- und Tabletfach nicht berücksichtigt). Dieses wird dann ausschließlich von oben bepackt, da der Rucksack keine seitlichen Schnellzugriffsfächer bietet.


Fazit:

Der Rucksack macht in meinen Augen für solche Fotografen Sinn, die eine kleine Kameraausrüstung gut sortiert und geschützt mitführen möchten. Gleichzeitig wird es aber ermöglicht, beim darunterliegenden Hauptfach in der Befüllung flexibel zu bleiben, ohne es andauernd mit Klettwänden (z.B. für Vesperdose oder Jacke) umbauen zu müssen. Beim Regentest hat der Rucksack nicht überzeugt, hier wird das Wort „Waterproof“ etwas zu leichtfertig verwendet, jedoch sollte es bei leichtem Regen keine Probleme geben. Die kleine separate Kameratasche ist gut gepolstert und sollte die meisten Stürze aus 1,50 Meter mühelos überstehen. Der Preis ist wirklich fair und geht für mich in Ordnung. Wer sich ein seitliches Schnellzugriffsfach oder eine Stativhalterung wünscht, der wird sicher zu einem anderen Modell greifen, auch wenn er dafür vermutlich ein paar Euro mehr bezahlen muss. ML

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Der kleine Rucksack bietet spielend Platz für die gezeigten Gegenstände. Dabei blieben alle außen Taschen leer.

Ein Video gibt es auch dazu

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