• Michael

Urlaub in Israel - ist es sicher oder gefährlich?

Aktualisiert: 16. Nov 2019


Kleine Salz-Insel am Toten Meer

Vorne weg: Mein Israel Tierfilm ist fertig!!!



Zugegeben: Bevor ich diesen Reisebericht angefangen habe, musste ich mir überlegen, welche Überschrift dafür sinnvoll ist. Ob sich Israel für eine Urlaubsreise eignet, und ob sie gefährlich ist, dürften sich die meisten Menschen zu Beginn der Reiseplanung gefragt haben. Die Sicherheitslage wird aber in diesem Artikel nicht im Vordergrund stehen, sondern vielmehr möchte ich eine kleine Zusammenfassung geben, die unseren dortigen Aufenthalt beschreibt und vor allem bebildert.

Nördliche Negev Wüste, im Hintergrund das Tote Meer

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Unser geplanter Urlaub begann zunächst mit einem Rückschlag und mit der Insolvenz der Fluggesellschaft Germania. Da wir keine Pauschalreise gebucht hatten, waren die Flugtickets für 440 Euro erstmal futsch. Gott sei Dank hatte ich mit der kostenlosen 'Master Card Gold’ der Advanzia Bank gezahlt (kann ich sehr empfehlen, ich werde aber nicht dafür bezahlt), die mir über die inbegriffene Reiseschutzversicherung den Betrag vollständig erstattet hat. Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt, dass ich für diese Karte noch nie einen Cent bezahlt habe.

Leider musste ich nun den Flug auf die Ryanair, ab dem Flughafen Memmingen umbuchen. Die wollten dann schon 650 Euro für meine Frau Marion und mich, hin und zurück. Auch die Lufthansa wäre ab Frankfurt geflogen, allerdings wären wir dann bei 850 Euro gelandet - im wahrsten Sinne des Wortes :-).

Ja tatsächlich: Memmingen hat einen kleinen Flughafen :-)


Scheinbar gibt es immer noch sehr viele ‘mutige’ Personen, die nach Israel fliegen, denn die Boeing 737-800 der Ryanair war bis auf den letzten Platz gefüllt. Da ich immer sehr viel Kamera Equipment mitnehme, hatten wir noch jeweils einen 20 kg Koffer dazu gebucht. Es gibt nämlich viele Personen, die 'Priority’ fliegen, diese müssen keinen Koffer aufgeben, sondern nehmen einen kleinen 10 kg

Koffer + eine kleine Tasche mit an Bord. Mit so wenig Gepäck wären wir aber niemals hingekommen. (Mein Kamerarucksack*)

Nach vier Stunden Flugzeit landeten wir auf dem Flughafen Ben Gurion, nahe Tel Aviv. Dort begaben wir uns zuerst einmal zum Mietwagenverleih SIXT, um dort unseren reservierten Kleinwagen abzuholen. Für die elf Tage kostete das um die 250 Euro. Sehr gerne hätten wir uns auch irgendwo einen Jeep mit Dachzelt ausgeliehen um zu campen. Allerdings konnte ich im Vorfeld beim besten Willen niemanden finden, der dort so ein Fahrzeug verleihen würde, und somit entschieden wir uns doch für ein Hotel.


Da Israel ein sehr teures Reiseland ist, war das gar nicht so einfach. Ein halbes Jahr zuvor hatten wir uns für das Hotel Lot am Toten Meer entschieden, das immerhin für die elf Nächte stolze 2200 Euro für die Halbpension kostete, obwohl es noch zu den günstigeren Hotels gehörte, und wir in der Nebensaison März – April unterwegs waren. Ganz schön viel Geld für elf Nächte, wenn man jetzt noch den Flug und den Mietwagen dazurechnet. Aber für einen Rückzieher war es zu spät, und wir freuten uns sehr auf das Land. Das Hotel erwies sich als äußerst angenehme Ausgangsbasis für die südliche Hälfte des Landes. Geografisch bereisten wir das Land von Eilat, ganz im Süden am Roten Meer bis Jerusalem als nördlichstem Punkt unserer Reise, wenn man die Fahrt nach Tel Aviv zum Flughafen nicht berücksichtigt. Der See Genezareth oder andere, nördlich liegende Orte, waren für unseren Geschmack mit drei Stunden Fahrtzeit einfach zu weit weg, außerdem wollten wir auch die Gegend rund um unser Hotel auf uns wirken lassen, nicht andauernd auf der „Flucht“ sein.

(Reiseführer für Israel*)

Hotelanlagen am Toten Meer

Gleich nach Ankunft: Erst mal ein kleines Panorama Foto aufnehmen ;-)

Was ist ein Sabbat Aufzug?

Besonders erfreut waren wir darüber, dass wir im Hotel neben zwei normalen Aufzügen, einen sog. „Sabbat-Aufzug“ hatten, über den wir schon viel gehört hatten. So war es wirklich mal ganz spannend, diesen live zu begutachten. Weitläufig ist ja bekannt, dass der religiöse Jude am Sabbat Ruhetag unter anderem keine elektrischen Schalter umlegen möchte. Am Freitagabend war es dann soweit. Der Aufzug wurde vom normalen Modus auf den ‘Sabbat-Modus’ gestellt, was durch ein leises Piepsen und einer roten LED Anzeige mit hebräischen Buchstaben ersichtlich wurde. Damit der Fahrgast nun also keinen Schalter berühren muss, hält der Aufzug einfach in jedem Stockwerk an. Das erfordert also einiges an Geduld, aber hey: Am Sabbat hat man Zeit mitzubringen 😀. Wir ließen es uns nicht nehmen und fuhren auch mal ein Stockwerk mit. Irgendwie war es schon ein wenig spannend bis befremdlich, und wir grinsten vor uns hin. Wir fühlten uns wie kleine Lausbuben beim Klingelstreich, obwohl es natürlich erlaubt war und wir keinen Knopf drücken mussten. Irgendwie seltsam, mit welchen Kleinigkeiten man den Menschen so erfreuen kann. Hier ein kleines Video dazu:


In Israel lässt es sich hervorragend wandern. In regelmäßigen Abständen sind Wanderwege ausgeschildert. Auch wenn man am Toten Meer entlang fährt, findet man überall die Möglichkeit, sog. „Wadis“ empor zu wandern. Dabei handelt es sich um ein Tal oder einen Flusslauf, der häufig nur nach starken Regenfällen Wasser führt. In dieser Region leben auch einige interessante Tiere. Je mehr Wasser so ein Wadi führt, umso vielfältiger ist auch die dortige Tierwelt. So konnte ich mehrere Vögel, zum Beispiel den Gelbsteißbülbül oder den Jerichonektarvogel, sowie hunderte Störche fotografieren, die sich auf der Durchreise befanden. (Perfekte Einsteigerkamera*)

Der bekannte "David Fall" in En Gedi

Kenne ich sehr gut aus Afrika: Den Gelbsteißbülbül. Wer genau hinsieht erkennt das gelbe Hinterteil

Extrem scheu und flink und mein Newsletter-Tier aus April: Der Jerichonektarvogel


Bei den Säugetieren kommen häufiger die Steinböcke, Klippschliefer oder Schakale vor. Sehr selten aber noch vorhanden sind der Arabische Wolf, die Streifenhyäne und der Leopard. Bei den Reptilien kann man durchaus Schlangen und Skorpione antreffen, am häufigsten jedoch kleine Eidechsen. Es gibt auch viele Strecken, die sich hervorragend für Mountainbikes eignen würden, aber auch viele Rennradfahrer konnten wir auf der gut geteerten Straße nach Eilat beobachten.

Wilde Klippschliefer mit Jungtieren

Immer auf der Hut vor Raubvögel

Wilde Steinböcke

Angepirscht


Die Fahrt nach Eilat dauerte zwei Stunden, aber wir fuhren sehr zeitig nach dem Frühstück los, so wurde es noch ein angenehmer Tagesausflug. Das besondere an Eilat ist, dass es einen Zugang zum Roten Meer bietet. Dort wollten wir zwischen bunten Fischen schnorcheln gehen. Wir parkten dazu am Princess Beach, denn dort ist ein öffentlicher Strand, der, abgesehen von der Parkgebühr, kostenlos ist. Fische kann man dort hervorragend beobachten, wer jedoch ein gesünderes und buntes Korallenriff sehen möchte, ist besser beim ‚Eilat Coral Beach Nature Reserve‘ aufgehoben, das dann aber auch Eintritt kostet.

Screenshot aus meinem Video zum Unterwassergehäuse


In der Region um Eilat lässt sich auch vieles unternehmen, leider waren wir ja nur einen Tag dort, und deshalb mussten wir uns stark einschränken. Wir ließen es uns aber nicht nehmen, noch beim „Red Canyon“ vorbeizuschauen. Dieser liegt direkt am ägyptischen Grenzzaun. Wir machten uns vom Parkplatz zu Fuß auf, Richtung Canyon. Unterwegs begegneten wir noch einem jungen Pärchen, das uns gut gelaunt entgegen schlenderte. Skurril dabei war jedoch, dass der junge Mann für diesen Spaziergang ein riesiges Maschinengewehr bei sich trug. Wir hofften, dass er auch uns in brenzligen Situationen beschützen würde :-). Die Gegend ist bekannt für den massiven Kupferabbau, der hier im Altertum stattgefunden hat. Das hohe Kupfergehalt im Gestein färbt dieses überwiegend rötlich, was ein eindrucksvolles Farbspiel auf den Fotos wiedergibt.

Selbst der Straßenbeton wird rot, wenn die Arbeiter ihn mit dem rötlichen Sand vor Ort mischen.

Vegetation kurz vor dem Red Canyon

Im Red Canyon lässt es sich hervorragend fotografieren ;-)


Wieder zwei Stunden entfernt, dafür aber in nördlicher Richtung vom Hotel gelegen, liegt Jerusalem. Eine wirklich sehr vielfältige und interessante Stadt, in der man so viel Geschichte antrifft, wie in keiner zweiten Stadt der Welt. Eine große und mittlerweile sehr gut organisierte Attraktion sind die Ausgrabungen der ‚City of David‘. Hier wurden schon sehr viele Dinge ans Tageslicht befördert und erkundet, die so bereits zu König Davids Zeiten in der Bibel beschrieben waren. Man zahlt nur einmal Eintritt und kann dann die verschiedensten Orte aufsuchen. Neue Ausgrabungen unter dem ehemaligen Givati-Parkplatz legten einige interessante Häuser frei, es gibt unterirdische Gänge, den bekannten Teich von Siloah, einen Teil der alten Stadtmauer, die Gihonquelle und vieles mehr.

Mal eine ganz andere Perspektive von Jerusalem. Das Panorama-Foto zeigt den etwas tiefer liegenden Stadtteil. Im Vordergrund Ausgrabungen.


Wir waren dort aber nur wegen einer Besonderheit, die uns sehr interessierte: Dem Wassertunnel des Königs Hiskija. Dieser wurde vor ca. 3000 Jahren unter der Stadt in den Felsen geschachtet, um im Kriegsfall die Stadt unterirdisch mit Wasser zu versorgen. Auch diese architektonische Meisterleistung findet man in der Bibel erwähnt. Die Feinde außerhalb der Stadtmauer sollten kein Wasser vorfinden. So konnte die Stadt Jerusalem, nicht nur einmal - knapp zwei Jahre andauernden Belagerungen standhalten. Das besondere an diesem Bauwerk ist, dass sich bisher kein Wissenschaftler erklären kann, wie es möglich war, einen 533 Meter langen und nur 50cm breiten Tunnel, von zwei Seiten unterirdisch in den Felsen zu schlagen und sich dabei nach vielen Kurven irgendwo tatsächlich in der Mitte zu treffen. Ebenso unglaublich aber wahr: Das Bauwerk hat während der ganzen Strecke ein Gefälle von nur 30cm. Eine Tafel am Eingang, (deren antikes Original leider entwendet und in einem Istanbuler Museum ausgestellt ist) sowie ein leichter Versatz in der Mitte des Tunnels bestätigen, dass er tatsächlich von zwei Seiten gegraben wurde. Man kann ihn heute noch begehen, er mündet unten im Teich Siloah. Ausgestattet mit einer professionellen Stirnleuchte* und Wasserschuhen, wagten wir uns hinein. Vor allem bei großen Personen wird es körperlich anstrengend, da man einen Großteil der Strecke gebeugt gehen muss. Umdrehen wäre mit meinem Rucksack auf dem Rücken unmöglich gewesen. Personen, die Platzangst oder ähnliches haben, rate ich dringend davon ab. Man muss mental wirklich ganz stabil sowie gesundheitlich fit sein, wenn man das machen möchte. Nicht auszudenken, wenn da unten jemand ohnmächtig werden würde, so jemanden dort herauszubefördern, wäre ein fast unlösbares Problem. Das entlangströmende Wasser würde dabei die Situation weiter verschärfen.


Den Rest der Zeit sind wir noch durch die Stadt gebummelt. Generell empfehle ich, sich dort nur wenige Punkte zu setzen, die man unbedingt sehen möchte. Auf keinen Fall sollte ein Besuch dieser Stadt zu einer Hetzjagd werden, bei der man getrieben von der Zeit sämtliche Punkte „abarbeitet“. An diesem Tag schafften wir es zum Abendessen nicht mehr rechtzeitig ins Hotel, denn wir hatten noch etwas ganz Besonderes vor. Ich wollte nämlich oben auf dem Ölberg eine Timelapse laufen lassen, die in zwei Stunden den Sonnenuntergang über Jerusalem, anschließend die „blaue Stunde“ und den anschließenden Nachtbeginn dokumentieren sollte. Dazu hatte ich sogar einen kleinen Slider im Rucksack, den ich den ganzen Tag, auch im Tunnel, mit mir herumgeschleppt hatte. Und all dieser Aufwand für ein 14-Sekunden-Video. Solch einen Zeitraffer zu erstellen ist schon sehr speziell und bedarf einiger Erfahrung. Denn durch das sich stark verändernde Licht muss die Kamera spätestens bei jedem dritten Bild ihre Belichtungseinstellungen ändern. Da dies im fertigen Video zu ‚Sprüngen‘ und Flackern führen würde, muss das Ganze mit einer speziellen Software wieder glatt gerechnet werden. Dazu die gleichzeitige Bewegung, da kommt vieles zusammen, was genau in diesem Moment funktionieren muss. Ein Fehler und der ganze Aufwand wäre umsonst gewesen. Aber es ist alles gut gegangen, wir waren rechtzeitig oben und konnten während dieser zwei Stunden, etwas fröstelnd, die ganze Stimmung ausgiebig in uns aufnehmen. Daran erinnern wir uns wirklich gerne zurück, auch wenn es einiges an Geduld abverlangt hat, so lange auf dem Ölberg auszuharren. Spätestens ab 17 Uhr sind dort kaum bis keine Touristen mehr, und so hat man den ganzen Sonnenuntergang für sich alleine. Nach diesem gelungenen Ausflug kamen wir um 22 Uhr wieder im Hotel an, wo eine ‚kalte Platte‘ auf uns wartete, die wir für diesen Abend angemeldet hatten, weil wir ja am Buffet nicht teilnehmen konnten. Das war wirklich ein guter Service des Hotels!

Hier ist das Ergebnis dieser Aktion:


Wie sicher ist Israel?

Es hört sich zwar banal an, aber während unseres ganzen Aufenthalts fühlten wir uns nie unsicher. Nicht zuletzt auch wegen der unzähligen Polizisten, Soldaten und Wachleuten, die überwiegend schwer bewaffnet durch Einkaufszentren oder Städte patrouillierten, sowie an den Wach- und Grenzposten kontrollierten. Auch die Hotelzonen waren durch einen vorgelagerten Wachposten mit Schranke gesichert, und zum eigenen Hotel musste man wiederum durch eine weitere Schranke durchfahren. Danach kam jedes Mal ein Wachmann zu uns, um zu prüfen, ob wir zum Hotel gehören. Dass aus dem Gaza immer wieder Raketen Richtung Israel abgefeuert werden, liegt wahrscheinlich auch daran, dass durch die dortigen Grenzkontrollen niemand mit solchen Raketen durchkommt. Soweit erstmal meine amateurhafte Einschätzung dazu. Auch um seine Wertsachen muss man sich keine Sorgen machen. Zum Beispiel überlege ich mir in afrikanischen Ländern immer, was ich am Körper trage, und wo ich meine Kamera unbesorgt mit mir herumtragen kann. Oft riskiere ich das auch an grenzwertigen Orten, trotzdem macht man sich ständig Gedanken darüber. Das fehlt in Israel komplett. Dort scheint es niemanden zu interessieren, welch teures Gepäck du mit dir herum schleppst. Klar - bewege ich mich in einer Großstadt wie Jerusalem, achte ich schon mehr auf meine Taschen und bin wesentlich achtsamer, ob uns ein potentieller ‚Langfinger‘ ins Visier nimmt. Aber auch dort konnte ich diesmal nichts dergleichen beobachten. (Extra flache Bauchtasche für drunter*)

Dieser Esel lebte vermutlich gefährlicher als wir :-D

Kamele am Horizont sind nicht so selten...

Wir sind viel gewandert bei unserem Aufenthalt


Was ist noch wissenswert:

Damit man mit seinem Reisepass bei anschließenden Reisen in muslimische Länder keine Schwierigkeiten bekommt, wird der Reisepass bei der Einreise nicht gestempelt. Stattdessen erhält man eine kleine Bluecard, die den Besucher für den Aufenthalt in diesem Land berechtigt. Interessant war auch, dass es fast überall freies WLAN gibt. Egal ob in der Altstadt Jerusalem, oder sogar am Strand von Eilat, stets konnte man sich kostenlos einwählen. Ich vermute aber, dass dies nur Bereiche mit regelmäßigem Tourismus betrifft.

Das Tanken ist etwas kurios: Meist ist zwar Selbstbedienung, allerdings kann man nicht einfach loslegen wie in Deutschland. Wenn außen niemand zu sehen ist der zu der Tankstelle gehört, muss man hineingehen. Dort muss man den Tankvorgang anmelden und erst dann wird die Tanksäule freigegeben. Das führte fast die komplette Reise bei uns zu großer Verwirrung, bis wir es endlich kapiert hatten.

Wenn der Samstag (Sabbat) heranrückt, sollte man wenn möglich etwas vorgeplant haben, denn dann hat fast alles geschlossen, und die Taxifahrten sind doppelt so teuer wie sonst. Dieser Ruhetag wird wirklich sehr ernst genommen.

Meine Frau Marion immer mit von der Partie (Beste Frau der Welt :-) )


Am Toten Meer lässt es sich unkompliziert wandern...

Salz soweit das Auge reicht: Am Ufer des Toten Meeres. Es liegt am tiefsten Punkt der Erde.


Fazit:

Alles in allem ist Israel ein beeindruckendes Reiseland, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Die klimatisch veränderte Landschaft, vom grünen Golan im Norden (Wein vom Golan*) bis zur kargen Negev Wüste in der Südhälfte sorgt wirklich für spannende Abwechslung. Man hat die Wahl zwischen Mittelmeer oder Rotem Meer, und ganz nebenbei befindet man sich am tiefsten Punkt der Erde, wenn man am Toten Meer vorbeischaut. Egal ob Naturliebhaber, Geschichtsinteressierte, Sportler oder Wellnessfans, Israel bietet für jedermann eine ganze Palette an Abwechslung. Leider ist Israel kein besonders günstiges Reiseland. Hotels und Lebensmittel sind eher teuer. Viel Geld kann man sparen, wenn man mit einem Zelt unterwegs ist, denn Camping ist überall erlaubt, es sei denn, es ist explizit mit einem Schild verboten.

Nicht zuletzt möchte ich die besondere Gastfreundlichkeit der Israelis hervorheben, sie haben durch die vielen kleinen Aufmerksamkeiten in ganz besonderer Weise dafür gesorgt, dass wir uns noch sehr lange an diesen schönen Urlaub erinnern werden. ML

Landschaft bei Arad

Das Tote Meer aus der Ferne. Der Wasserstand geht seit Jahren immer weiter zurück...

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